28.1.2011
Eine besondere Überraschung machte uns Heidi. Sie brachte zwei kerngesunde Zwillinge zur Welt!
 
16.1.2011 Eine riesige wunderbare Sonntagsüberraschung Unser erstes Leinelamm ist da Unsere kleine Vicky brachte ein quicklebendiges zuckersüßes Leinelammmädchen zur Welt. Mai 2010 Schafschur

 Der Frühling ist da - der Pelz muss runter!

Zum Schluss noch die Maniküre...

7. April Unsere Schafe sind auf die Weide umgezogen.

Damit sie es auch ganz besonders schön haben, hat die ganze Familie einen Schafstall gebaut

 

Herbst 2009

  

Ein lang gehegter Traum ging in Erfüllung !
Wir waren übers Pfingstwochenende unterwegs zum Ökohof Auterwitz, um unsere  kleine Schafherde abzuholen!
Nach langer Vorbereitung, unendlichen Internetrecherchen und vielen mails holten wir unsere vier Leineschafe ab.
Es sind drei Mädchen und ein Bock. Sind sie nicht wunderschön?
Schafe wollten wir schon lange, es war nur die Frage Welche.
Schließlich stießen wir durch die rote Liste für gefährdete Tierarten auf das Leineschaf, das in der Kategorie 1 
(extrem gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen gilt.

Der Ökokohof Auterwitz (http://www.oekohof.auterwitz.de) hat einen Archehof zur Erhaltung gefährdeter Haus- 
und Nutztierrassen. Wir durften diese 4 Tiere der ursprünglichen Linie erwerben. Vielen Dank!

Hier sind sie gerade bei uns zuhause angekommen:

                                       

Das Leineschaf

In Deutschland als nahezu ausgestorben muß das Leineschaf alten Typs gelten. Einkreuzungen in der Mitte 
der 60iger Jahre mit den milchergiebigeren Ostfriesischen Milchschafen und den fleischigeren Texelschafen 
führten zu einem neuen Typ des Leineschafes. Die heute existierenden etwa 20 Zuchtbetriebe halten 
ausschließlich dieses 'neue Leineschaf'.
Überlebt hat diese Verdrängungskreuzung in Deutschland lediglich eine kleine Zuchtgruppe aus dem Erfurter 
Zoo sowie wenige Einzeltiere. Der Naturschutzbund Landesverband Sachsen hat eine kleine Zuchtgruppe zur 
Beweidung extremer Sonderstandorte vom Tierpark Erfurt ausgeliehen und beobachtet deren Eignung aus 
naturschützerischer Sicht.
Die GEH ist bemüht, Restbestände einst nach Polen exportierter Leineschafe zu finden und gegebenenfalls 
in ein Erhaltungszuchtprogramm zu integrieren.

Das 'alte' Leineschaf war bis ins Jahr 1866 als 'Rheinisches Schaf' im Königreich Hannover mit einem 
Bestand von 17% des Gesamtschafbestandes beteiligt. Sehr früh wurden damals die englischen Schafrassen 
Leicester und Cotswold zur Verbesserung von Körperform und Fleischertrag in die Zucht aufgenommen. 
Seit 1906 existiert ein einheitliches Zuchtziel und bereits im Jahr 1937 hatte sich die Population 
des Leineschafes bis auf über 77 000 Tiere in ganz Deutschland vergrößert.
Als Marsch- und Koppelschaf gehörte es zu den robusten und anspruchslosen Landrasseschlägen. Das 
Zuchtgebiet lag flächendeckend zwischen Göttingen und Hannover, hauptsächlich im Eichsfeld und entlang
 des Leinetals.
Hier beweideten die Herden der Gutsschäfereien die hangigen Hutungen entlang der Ackerbaugebiete.
Aus dieser Region läßt sich auch die Bezeichnung Leineschaf ableiten.

Das Leineschaf ist ein mittel- bis großrahmiges Schaf, mit weißer, zum Teil rötlich schimmernder Wolle,
 einem langen, feinen, spärlich behaartem Kopf. Die Ohren sind lang und glatt und hängen leicht abwärts.
 Der Kopf ist hornlos und unpigmentiert.
Das Leineschaf ist frohwüchsig, marschfähig und überzeugt mit vielseitigen Leistungseigenschaften. 
Weibliche Tiere wiegen zwischen 55 - 65 kg bei einer Widerristhöhe von 70 - 75 cm, die männlichen 
zwischen 100 - 125 kg bei 80 - 85 cm Höhe. Die Jahreswollmenge erreicht im C-D-Sortiment 3,5 - 4 kg bei 
den Muttertieren und 6 - 7 kg bei den Böcken. Die Ablammergebnisse bei saisonaler Brunst liegen beim
alten Leineschaftyp mit 112 - 130% deutlich niedriger als beim neuen Typ. Die Fleischleistung wird als
gut bezeichnet.